Haben Sie einen Plan?

Einen Disaster-Recovery-Plan? Denn laut einer Umfrage unter mehr als 6000 Benutzern in 128 Ländern, haben bereits 77% Daten verloren. Zwar halten 91% der Befragten Datensicherung für wichtig, aber nur 11% sichern regelmäßig Daten.

45% haben noch niemals Daten gesichert!

Vielen Anwendern ist das Datensichern einfach zu lässtig, obwahl man inzwischen weiß, wie groß die Bedeutung von Backups ist. Trotz existierender komfortabler Software-Lösungen und immer wieder beunruhigenden Nachrichten von unterschiedlichsten Angriffen.

Sollten die Sicherheitskopien doch regelmäßig durchgeführt werden, gibt es immer noch den Problemfall des Restore.

 

Was, wenn die Wiederherstellung (Restore) der Daten nicht klappt?

Daten sind für Unternehmen überlebenswichtig – ohne ein funktionierendes Backup kann ein Mittelständler im Fall des Falles schnell in die Insolvenz schliddern. Doch nur ein Drittel der in einer NetApp-Studie befragten mittelständischen Unternehmer geht davon aus, im Notfall die gesicherten Daten korrekt – und schnell – wiederherstellen zu können.

 

 

Nur ein Viertel der Unternehmen, übt den Ernstfall auch. Und nur zu oft stellt sich heraus, dass das schöne Backup sich aus welchen Gründen auch immer nicht restoren lassen will.  Wie lange es erst dauert einzelne Datensätze zu finden?

Vorab muss erst einmal geregelt werden, wo wird das Backup gelagert? Und wer muss davon wissen? Gibt es einen DRP?

Fragen über Fragen!

Für die Lagerung des Backups sollte es eine zentrale Stelle geben – mit einer weiteren Sicherheitskopie an einem anderen Ort.

Grundsätzlich sollte jeder Mitarbeiter, der sich damit unter Umständen beschäftigen soll, den genauen Ort kennen. Um das zu organisiern und auch für neue Mitarbeiter nachvollziehbar zu machen, sollte ein Disaster-Recovery-Plan (DRP) erstellt werden.

Datenverluste passieren normalerweise immer dann, wenn es gerade überhaupt nicht passt – dafür sorgt Murphys Gesetz. Und viel Zeit für die Suche nach den gesicherten Daten bleibt im allgemein nicht. Daher muss der Aufwand zum Zurückholen der Daten möglichst klein gehalten werden, weswegen eine gute Kenntnis des Backup/Restore-Programms extrem wichtig ist.

 

Um im Krisenfall Panik zu vermeiden – was einem schnellen Restore entgegenstehen würde –  sollten Mitarbeiter regelmäßig geschult werden, das Vorgehen bei der Datenwiederherstellung immer wieder geübt werden – dasselbe wird von vielen Berufen in Bezug auf Erste-Hilfe verlangt. Diese unter Umständen lebensrettenden Handgriffe kann man zwar erlernen, muss das Erlernte aber immer wieder auffrischen, da das Gehirn selten benötigte Inhalte nach und nach verschwinden lässt.

 

Cyber-Angriffe können heutzutage jedem Unternehmen jederzeit passieren, sodass man sich nicht auf die Verfügbarkeit der eigenen Daten verlassen sollte. Aber auch ein einfacher Löschvorgang kann einen normalen Arbeitstag zur Katastrophe werden lassen. Wer hier eine gute Backup-Restore-Strategie ausgearbeitet und eingeübt hat, ist auf alle Fälle auf der sichereren Seite.

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