Cyberattacken und Hackerangriffe: Unternehmen im digitalen Dilemma

Ob die unerlaubte Aneignung von Kundendaten, unternehmensinternen Passwörter oder das Implementieren eines Computervirus': Cyberangriffe von Hackern treffen die Sicherheitsstrukturen extrem harsch - und dies auf den unterschiedlichsten Ebenen. Das Resultat sind meist Schäden in Millionenhöhe, überforderte Unternehmenschefs und ebenso besorgte wie verärgerte Kunden. Aber welche Angriffe haben in den vergangenen Jahren Unternehmen besonders hart getroffen? Und wie müssen betroffene Unternehmen reagieren, um sich besser zu schützen?

"Die Probleme der digitalen Welt werden immer komplexer"

Eine Sache ist sicher: Die Anzahl und das Ausmaß derartiger Attacken wird sich in den kommenden Jahren maximieren. Im Rahmen der "Cyber Security Summit" trafen sich im November 2014 deutsche Unternehmen in Bonn, um sich über eben jene Cyberattacken auszutauschen. Eine Prognose von ARD-Korrespondent Christian Feld bringt es auf den Punkt: "Die Probleme der digitalen Welt werden immer komplexer, nicht einfacher." Unternehmen müssen immer mehr Daten verarbeiten, gleichzeitig schreiten das Wissen der Häcker und die Intensität derer Angriffsmethoden voran. 

Konkurs & vermeintliche Unternehmensübernahmen:                        

Was Cyberattacken auslösen können

Wie schwer eine solche Cyberattacke wiegen kann, offenbart ein Angriff auf den britischen Software-Entwickler "Code Spaces". Unbekannte Hacker legten im Sommer 2014 nicht nur die Plattform des Unternehmens selbst lahm, sondern verschafften sich auch Zugang zu den Daten, die "Code Spaces" auf dem Cloud-Speicher von "Amazon Web Services" hinterlegt hatte. Die Hacker löschten derart viele Daten, dass "Cloud Spaces" Konkurs anmelden musste. Eine Attacke auf Twitter verdeutlicht zudem, wie sehr eine Cyberattacke umgehend "streut". Clevere Hacker verschafften sich Zugang zu "Twitter" und den dort hinterlegten, offiziellen Unternehmens-Konten von "Burger King" und "Jeep". Anschließend posteten sie falsche Beiträge, die natürlich überhaupt nicht im Sinne der Unternehmen waren: "Burger King" gehöre nun zum "McDonald's"-Konzern, "Jeep" schließe sich zukünftig Konkurrent "Cadillac" an. Die Konsequenz: Ein erheblicher Reputationsverlust für die Unternehmen und Verwirrung bei deren Kunden.

Das vielschichtige IT-Sicherheitssystem

Immer mehr Unternehmen setzten daher auf spezielle "Cyber-Versicherungen" um sich gegen derartige Schäden abzusichern. Geboten sind indes vor allen Dingen Schnelligkeit und Transparenz. Schon beim kleinsten Anzeichen von einem externen Angriff sollten Sie als Unternehmen umgehend reagieren. Und anschließend, auch wenn es sehr schwerfallen mag, Daten gewissen Instanzen zur Ansicht freigeben, um die Sicherheitslücken zu determinieren. IT-Experten weisen darauf hin, dass übliche Schutzmaßnahmen zwingend erweitert werden müssten. Dazu zählen beispielsweise eine bessere Schulung der eigenen Mitarbeiter, Botnetz-Tracking, ein Management-System für Passwörter und ein ausgereifter Browser-Schutz. Mit anderen Worten: Je vielschichtiger das IT-Sicherheitssystem aufgebaut ist und somit auf mehreren Ebenen um sich greift, desto besser.

Wenn auch Ihr Geschäftsbetrieb unter Cyberattacken leidet, können wir sicher weiterhelfen.

 

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