Datensicherung: Best Practice

Datensicherung wird häufig sehr stiefmütterlich behandelt. Dabei sind die Datenbanken eines Unternehmens oftmals das wertvollste Betriebskapital und somit das Lebenselixier der ganzen Firma. Haben Sie sich schon einmal vor Augen geführt, was ein Datenverlust für Sie bedeuten kann?

Das kostbare Gut aus Bits und Bytes kann schnell Schaden nehmen oder ganz verloren gehen. Hardware-Diebstahl, Verlust von Speichermedien, technische Ausfälle, Unglücke wie ein Brand oder eine Überschwemmung sind nur einige der möglichen Bedrohungen für den Datenbestand. Auch versehentliche oder gar böswillige Löschungen durch Mitarbeiter sind ein Risiko.


Jeder einzelne Verlustfall kann sich zur existenziellen Bedrohung für das komplette Unternehmen entwickeln. Umfassend organisierter Datensicherheit kommt deswegen eine zentrale Bedeutung zu.


Dies betrifft nicht nur multinationale Konzerne, sondern ist auch für kleine und mittelständische Unternehmen eine Pflichtaufgabe. Während Großkonzerne ganze Abteilungen mit IT-Spezialisten beschäftigen, wird dieser Bereich in kleineren Firmen oft nur am Rande betreut. Dabei müssen eine kleine Betriebsgröße und geringere Personalressourcen nicht automatisch mehr Risiko für die Daten bedeuten.


Ein kurzer Leitfaden von erfahrenen Datenspezialisten zeigt, wie Sie bereits mit einfachen Mitteln große Schritte in Richtung Datensicherheit unternehmen können.

Das Konzept

Alle Unternehmensdaten und elektronischen Dokumente benötigen grundsätzlich regelmäßige Backups. Für die Planung einer effektiven Sicherungslösung sollten sämtliche Daten nach ihrer Relevanz gruppiert werden. Daraus ergibt sich ein erster, grober Sicherungsplan und hier kann auch bereits der Worst Case geplant und die optimale Datenwiederherstellung skizziert werden. Während Archive und Korrespondenzen weniger bedeutsam sind, sollten Bewegungsdaten aus der Auftragsabwicklung dagegen möglichst aktuell und schnell wieder zur Verfügung stehen, damit der Betrieb reibungslos weiterlaufen kann. Ein abschließender Test der Datensicherung gibt letzte Gewissheit, ob das Backup auch tatsächlich im Ernstfall weiterhelfen kann.

 

Die Speicherorte

Meist verteilen sich die relevanten Daten quer durch das Unternehmen. Während zentrale Server oder Desktoprechner leicht in eine Sicherungslösung einbezogen werden können, benötigen mobile Geräte ein ausgefeiltes Konzept, damit ihre Speicher regelmäßige Sicherungen erhalten. Lokale Backups, die bei passender Gelegenheit in zentrale Sicherungen überspielt werden, haben sich hier schon oft als hilfreiche Lösung in der Praxis bewiesen.

Der Verantwortliche

Auch in kleinen Unternehmen sollte die Datensicherung einem Mitarbeiter fest übertragen werden, der die entsprechenden Konzepte ausarbeitet und kontinuierlich umsetzt. Verschiedene Software-Lösungen können den Backup-Prozess weitgehend automatisieren. Dafür ist nicht immer teure Spezialsoftware notwendig, denn viele gute Programme sind auch als Freeware erhältlich oder kommen als Zusatzfunktion der Betriebssysteme ins Haus.

Das Sicherungsmedium

Für eine Datensicherung eignen sich alle Speichermedien von der DVD über USB-Sticks bis zum separaten Server. Die Größe der Backupdateien spielt für die Auswahl der Speichermedien genauso eine Rolle wie die Haltbarkeit des jeweiligen Datenträgers. Empfindliche DVDs sollten deswegen nur für einen Sicherungsvorgang verwendet werden. Während Backup-Server ohnehin meist externe Standorte haben, empfiehlt sich auch für andere Sicherungsmedien eine externe Aufbewahrung für zusätzliche Sicherheit.

Platz und Zeit sparen

Mit einer Bestandsanalyse im Vorfeld der Datensicherung lassen sich doppelte Datensätze von den Backups ausschließen, was später viel Zeit und Speicherplatz sparen kann.

Zögern Sie nicht

Setzen Sie das Thema Datensicherung noch heute auf die Agenda und machen Sie Ihr Unternehmen mit einer effektiven Backup-Lösung fit für die Business-Zukunft. Wir helfen Ihnen gerne!

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