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Datenverlust bei mobilen Geräten kommt immer häufiger vor
Nach
Studie hat einer von vier USB-Stick-Benutzern
bereits Datenverlust zu beklagen
(11.05.06) - Eine Untersuchung
von Kroll Ontrack
kommt zu dem Ergebnis, dass 27 Prozent der Benutzer bereits Daten
verloren haben, die auf einem USB-Stick
gespeichert waren. Die Online-Umfrage wurde zwischen Juli und
September 2005 unter ungefähr 450 professionellen Usern weltweit
durchgeführt, von denen 65 Prozent mindestens einen
USB-Stick nutzen. Die kompakte Größe der
praktischen Datenspeicher verleitet viele Benutzer dazu, ihre
USB-Sticks einfach in eine Tasche zu
stecken. Dabei riskieren sie, dass wertvolle Daten abhanden kommen.
Die meisten Benutzer wollen nicht wahrhaben, dass
Speicher-Sticks ebenso anfällig sind wie
Festplatten. Im letzten Jahr verzeichnete Kroll
Ontrack einige ungewöhnliche Ursachen
von Datenverlust, wie etwa den spektakulären Fall, bei dem ein Hund
einen Speicher-Stick als Kauspielzeug
missbrauchte.
Bei mobilen Datenträgern kam es
insgesamt zu einem enormen Anstieg von Datenverlustfällen. So
verzeichnete Kroll
Ontrack im Labor in Böblingen bei PDAs
ein besonders starkes Wachstum von 200 Prozent, ebenso wie bei
externen Festplatten mit über 140 Prozent. Auch die Anfragen für
Notebooks, die bereits vorher auf einem hohen Niveau lagen, stiegen
im Jahr 2005 um das Doppelte gegenüber dem Vorjahr. Dies belegt, wie
wichtig auch Daten auf mobilen Datenträgern geworden sind. Der
Gesamtumsatz des Datenrettungsgeschäfts in Europa ist gegenüber dem
Vorjahr im zweistelligen Bereich gewachsen.
Es muss nicht immer gleich zum
kompletten Datenverlust kommen, doch tauchen immer wieder Probleme
mit mobilen Datenträgern auf. Die darauf abgelegten, sicher
geglaubten Daten können durchaus abhanden kommen. Mit 32 Prozent am
häufigsten von technischen Problemen betroffen sind Notebooks,
gefolgt von Mobiltelefonen mit 17 Prozent und externen
Speicherlösungen mit 16 Prozent. Probleme mit PDA/Blackberry
(13 Prozent) oder Digitalkamera (9 Prozent) kommen ebenfalls häufig
vor, im Gegensatz zur Gerätekategorie MP3
Player und iPod, die mit nur 3
Prozent Problemquote als besonders stabil gelten dürfen (Quelle:
Kroll Ontrack,
2005).
Um mobile Geräte besser vor
Datenverlust zu schützen, hat Kroll
Ontrack einige einfache
Vorsichtsmaßnahmen zusammengestellt:
·
Nicht verlieren - USB-Sticks
"auf Wanderschaft" sollten vermieden werden. Der kompakte
Datenspeicher geht schnell verloren, wenn man nicht mehr weiß, wo
genau er zuletzt eingesetzt wurde. Ein spezieller Aufbewahrungsort
schafft hier Abhilfe.
·
Vorsichtig transportieren - Stellen Sie sicher, dass
ihr USB-Stick sorgfältig verstaut ist,
wenn Sie unterwegs sind. Man trägt ein Notebook auch nicht in der
Plastiktüte herum, also sollte man einen
USB-Stick mit ähnlich wertvollen Daten auch nicht einfach so
in die Hosentasche stecken.
·
Für Backup ungeeignet - Ein
USB-Stick ist zu unsicher, um darauf wertvolle Informationen
abzulegen und daher als Backup-Medium ungeeignet.
·
Schutzkappe benutzen - Wenn der
Speicher-Stick nicht benutzt wird,
Schreibschutz einrasten. Die mitgelieferte Schutzkappe bietet
zusätzlichen Schutz.
·
Vor Abreise entfernen - Wer unterwegs Notebook und
USB-Stick benötigt, sollte diese separat
transportieren, damit der USB-Stick
nicht beschädigt wird.
Quelle:
Kroll Ontrack: ma
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Unser Kommentar:
Sämtliche geschilderten Probleme bei PDA, Speicherstick, Festplatten
und Notebook lassen sich durch den Einsatz von
SecureDoc
(PDA-Verschlüsselung) sowie
des mIDentity
(USB Stick mit Smartcard & PIN sowie FlashDrive) beseitigen.
Bei Diebstahl
sind Dank Vollverschlüsselungen keinerlei unverschlüsselte
und damit verwertbare Daten sichtbar. Sensible Daten liegen
ausschliesslich in verschlüsselten Bereichen.
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